Gedanken...

Manchmal frage ich mich, ob ich nicht doch etwas zu jung bin um so zu denken, wie ich denke. Nun, man ist und denkt eben so, wie es das Leben einen lehrt. Trotzdem, merkwürdig ist es schon ein wenig. Würde mich morgen unser Pfarrer oder Reli-Lehrer (geht gar nicht, hab morgen keine Schule und Kirche ist Montags auch nicht :-P) fragen, warum ich so denke, oder mich gar als Gotteslästerer bezeichnen würden, müsste ich wohl oder über eine meiner verdrehten Erklärungen geben, die eigentlich nur ich selber verstehen kann, wenn überhaupt. Zu sagen, warum ich mich so fühle, also als "Hexe" und doch gleichzeitig als Christin, ist einfach, einfach weil ich unglaublich tief mit der Natur verwurzelt bin und weiß, dass in mir große "Energie" schlummert, aber auch wenn ich in der Kirche bin diese besondere "Befriedigung" spüre, die ich sonst nirgens zu spüren vermag.

Warum ich beides nebeneinander "praktiziere" ohne dabei Gotteslästerung zu "betreiben" würde schwieriger zu erklären sein, glaube ich. Da wäre ja zum Einen, dass sich der Hexenglaube nicht arg vom Christentum unterscheidet. Es sind eben "Göttin und Gott", wobei man den Gott in seine zwei Erscheinungen unterteilen könnte, "Sonnengott und Gehörnter Gott (hat rein GAR NICHTS mit dem (von Christen erfundenen) Satan zu tun)" der Sonnengott ist dabei nichts anderes als Sohn der Göttin und des gehörnten Gottes, was etwas merkwürdig ist. Ich fühle mich aber am stärksten zur Göttin gezogen, sie wird auch vom Mond "repräsentiert", von dem ich immer unglaublich begeistert bin. Und mit viel Fantasie, kann man in diese zwei Gottheiten, Maria, Jesus und Gott interpretieren.

Für mich ist die Göttin, im "christlichen" Fall Maria, liebende Mutter aller, sie ist Beschützer der Bedürftigen, Mutter Erde, gütig, barmherzig.

Gut, ein wenig feministisch ist die Sache schon, zumal in der katholischen Kirche Frauen über Jahrhunderte hinweg den Kürzeren ziehen mussten und auch jetzt noch nicht so geachtet werden, wie es ihnen gebührt. 

Und auch Jesus ist vergleichbar mit dem Sonnengott, denn auch dieser opfert sich, um den Menschen "Gutes" zu tun. So stirbt er und vergießt sein Blut über die Felder, um diese fruchtbar zu machen. Jesus opfert sich hingegen, um der Welt die Sünde zu nehmen. Jesus ist für mich ein "Zeitgenosse", der damals seine Weisheiten verbreitet hatte, der Gutes vollbrachte, weil er der Menschheit Frieden bringen wollte. 

Und Gott, nun, über ihn vermag ich nicht viel zu sagen. Zu wenig kann man über ihn sagen, denn immerhin, soll man sich von ihm kein Bild machen.

 Mhh... Ich hab so das Gefühl, dass ich etwas viel gelabert hab. Dann stoppe ich hier mal.

 

Blessed be.

6.3.11 21:44

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